Störung der Grammatik und des Satzbaus (Dysgrammatismus)

Ein Dysgrammatismus äußert sich beispielsweise durch eine falsche Pluralbildung (z.B. „Muschels“ statt „Muscheln“), eine fehlerhafte Verbbeugung (z.B. „die Männer geht spazieren“) oder eine falsche Wortstellung (z.B. „Dann der die Suppe isst.“).

Störungen der Grammatik sind häufig sehr diskret, aber nicht minder problematisch: Kinder, die z.B. häufig „tut“ verwenden, fallen auf den ersten Blick grammatikalisch nicht auf, haben aber eine sogenannte „unechte Verbzweitstellung“. Ihr Satzbau ist starr und unflexibel.

In der Therapie werden spielerisch die Regeln erarbeitet, nach denen die deutsche Grammatik funktioniert.

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