Stimmstörungen (Dysphonie)

Viele Menschen haben Probleme mit der Stimme. Vor allem Menschen mit sprechintensiven Berufen wie Lehrer oder Erzieher haben häufig mit Heiserkeit, geringer stimmlicher Belastbarkeit, mangelnder Lautstärke oder Missempfindungen im Hals zu kämpfen.

Der erste Weg sollte Sie immer zum Hals-Nasen-Ohrenarzt führen, um die Ursache der Probleme zu klären.

Funktionelle Stimmstörung

Bei einer funktionellen Stimmstörung sind im Prinzip alle an der Stimmgebung beteiligten Organe gesund. Sie werden aber in einer ungünstigen Art und Weise benutzt.

Hier setzt die logopädische Behandlung an: Ziel ist es, die Wahrnehmung für Vorgänge bei der Stimmgebung zu schärfen, ungünstige Stimmmuster abzubauen, sowie die Muskulatur zu trainieren, um somit eine Stimmgebung zu erreichen, die den Erfordernissen des Alltags standhält. Dabei muss niemand zum Sprecher oder Sänger werden – im Mittelpunkt steht allein das Wohlbefinden des Patienten!

Organische Stimmstörung

Beispiele für Stimmprobleme organischen Ursprungs sind die Recurrensparese (Stimmbandlähmung), Ödeme oder Tumoren im Kehlkopfbereich. Auch in diesen Fällen kann eine logopädische Behandlung zur Verbesserung der Stimmfunktion beitragen.

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