Schluckstörungen (Dysphagie)

Schluckstörungen treten häufig im Rahmen von neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfall oder Parkinson auf. Auch durch Operationen oder Strahlentherapie im Kopf-/Halsbereich kann eine Schluckstörung verursacht werden. In jedem Fall bedeutet sie eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität.

Betroffene leiden sehr darunter, wenn die Nahrungsaufnahme nicht mehr wie gewohnt funktioniert, sie nicht mehr alles essen können oder sie beim Essen trülen, würgen oder husten müssen.

Mit Schluckstörungen ist außerdem häufig ein hohes Risiko von tiefen Atemwegsinfekten bis hin zur Lungenentzündung verbunden!

Der Schluckvorgang ist sehr komplex, es sind 50 Muskelpaare daran beteiligt. In der Therapie wird versucht, die natürliche Schluckfunktion so weit wie möglich zu reaktivieren oder zu erhalten. Dabei kommt es darauf an, das muskuläre Zusammenspiel (Timing), die Muskelkraft, die Muskelspannung (Tonus) und die Wahrnehmung zu verbessern. Mit einbezogen werden auch eine schluckfreundliche Haltung, sowie die Atmung. Der Patient wird außerdem beraten, welche Nahrungsmittel er gefahrlos zu sich nehmen kann.

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