Sprechstörung (Dysarthrophonie)

Zu einer Sprechstörung kommt es nach einer zentralen oder peripheren Nervenschädigung, z.B. Schlaganfall. Betroffen sind die Sprechbewegungen, die Atmung und die Stimme. Patienten mit Dysarthrophonie werden häufig schlecht verstanden oder aufgrund ihrer andersartigen Artikulation bisweilen sogar für alkoholisiert gehalten. Lesen, Schreiben und Verstehen funktionieren völlig normal. Entsprechend groß ist der Leidensdruck der Betroffenen.

Die Therapie zielt in erster Linie auf eine bessere Verständlichkeit der Aussprache ab. Zum Einsatz kommen Übungen aus den Bereichen Sprech-, Stimm- und Atemtherapie.

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